Archiv für Dezember 2011

TERMINE.

Unter „Termine“ ist ab sofort eine Liste der Veranstaltungen in Januar/Februar einsehbar.

WEITERER BERICHT.

Der Internetblog „Reflexion“ berichtete am 12. Dezember 2011 über unser Bündnis:

In Bre­men hat sich ein Bünd­nis ge­bil­det, das die un­säg­li­chen Ak­tio­nen ver­schie­de­ner lin­ker Frie­dens­grup­pen, aus einer an­ti­fa­schis­ti­schen Per­spek­ti­ve kri­ti­siert. Das „Bre­mer Bünd­nis gegen den An­ti­se­mi­tis­mus“ ver­weist unter an­de­ren auf die Ak­tio­nen des so­ge­nann­ten „Bre­mer Frie­dens­fo­rums“, das nicht nur zum Boy­kott is­rae­li­scher Waren auf­ruft, son­dern auch an der Or­ga­ni­sa­ti­on an­ti­se­mi­ti­scher Auf­mär­sche be­tei­ligt war. […]

Link: Vollständiger Artikel.

NEUE UNTERSTÜTZER_INNENGRUPPE.

Auch das ‚Antifaschistische Komitee Bremen‘ unterstützt nun unser Bündnis.

ERSTE RESONANZ.

Aus der TAZ-Bremen vom 7.12.2011:

Philosemiten kämpferisch
Antifaschistische und feministische Gruppen haben ein „Bremer Bündnis gegen Antisemitismus“ gegründet. Antisemitismus müsse auch von links entschiedener benannt und abgelehnt werden, sagte ein Sprecher. Das Bündnis forderte von der Linkspartei und dem Asta der Uni, die Zusammenarbeit mit dem Friedensforum und dem AK Süd-Nord einzustellen. Anlässlich eines Aufrufes zum Boykott israelischer Waren vom Friedensforum und dem AK Süd-Nord habe man sich mit deren Positionen eingehender beschäftigt. Die Gruppen würden regelmäßig Israel dämonisieren, dessen Existenzrecht in Frage stellen. Die Wirkung von Boykottaktionen gegen Israel dürfe nicht verharmlost werden, so der Sprecher. Studien zeigten, dass Antisemitismus in Deutschland weit verbreitet sei.

Link: Klick!

Der Blog „Verbrochenes.net“ am 07.12.2011:

Antisemiten raus aus der Villa Ichon!
Obwohl es in Bremen eine große Nazi-Szene gibt, findet man die umtriebigsten Antisemiten in der Hansestadt auf der Linken. Da gibt es den “AK Süd-Nord”, der sich mit Propaganda gegen Israel profiliert hat. Und da gibt es das Bremer Friedensforum, das sich ebenfalls seit Jahren mit abenteuerlichen Geschichten über den jüdischen Staat hervor tut. Dabei greifen sie gerne in den riesigen historischen Fundus der Judenfeindlichkeit und schämen sich nicht, von durch Juden zerstörte Brunnen zu schwadronieren oder einen Boykott jüdischer Betriebe auf die Beine zu stellen. Im Bündnis mit der Linkspartei und türkischen und moslemischen Gruppen lassen sich in Bremen bei gutem Wetter schon einmal 7000 Menschen zu einer offen antisemitischen Demonstration zusammenbringen. […]

Link: Vollständiger Artikel.

AUFRUF/GRUNDSATZTEXT.

Am 16.07.2011 rief das Bremer Friedensforum zum wiederholten Male zum Boykott israelischer Waren auf. Diese Boykottaktion war Teil eines weltweiten antiisraelischen Aktionstages. Schon seit längerer Zeit arbeiten sich die Friedensfreund_innen an Israel ab; bisheriger Höhepunkt war dabei eine von ihnen angemeldete Demo im Juni 2010 anlässlich des Stopps der Gaza-Flotilla. Diese Demo war deutlich antisemitisch geprägt: Ein großer Teil bestand aus Anhänger_innen der faschistischen Organisation „Die Grauen Wölfe“ sowie Anhänger_innen der „Islamischen Republik Iran“. Es wurden Israelfahnen getragen, die anstatt des Davidsterns ein Hakenkreuz zeigten. Diese Gleichsetzung von Israel mit dem NS-Regime ist eindeutig antisemitisch. Von den Anmelder_innen und Teilnehmer_innen der Demo wurde sie jedoch ohne weiteres toleriert. Eine solche Positionierung verunmöglicht jede Zusammenarbeit mit dem Bremer Friedensforum. […]

Den vollständigen Aufruf/Grundsatztext findet ihr hier.